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3 Fehler, die Harninkontinenz auslösen können

Das ist ja krass!

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3 Fehler, die Harninkontinenz auslösen können

Das ist ja krass!

Wenn man an Harninkontinenz denkt, fallen einem zuerst Frauen in den Wechseljahren oder frischgebackene Mütter ein, aber nicht junge Frauen. Doch eine Studie beweist: Auch viel Frauen zwischen 25 und 35 haben mit Blasenschwäche zu kämpfen. Rund 25 Prozent sind betroffen. Welche Gründe dahinterstecken, verraten wir dir hier:

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Häufigsten Ursachen für Harninkontinenz

Die Hauptursache von Harninkontinenz, bei jungen Frauen, aber auch allgemein, ist eine geschwächte Beckenbodenmuskulatur. Es gibt viele Gründe warum das Bindegewebe des Beckenbodens geschwächt wird.

 

Hier sind die drei überraschendsten:

#1 Harninkontinenz durch große körperliche Belastung

Anstrengende körperliche Arbeit, wie das Heben von schweren Gegenständen, kann Harninkontinenz fördern. Durch die starke Belastung verliert das Beckenbodengewebe an Stabilität. Um dem entgegenzuwirken sollte man mehrmals wöchentlich gezielt den Beckenboden trainieren.

 

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#2 Übergewicht fördert Harninkontinenz

Das Übergewicht übt mehr Druck auf den Beckenboden aus und dadurch kann es zur Harninkontinenz führen. Als Gegenmaßnahmen sind natürlich wieder Beckenbodenübungen wichtig. Aber auch eine Gewichtsabnahme kann durchaus der Blasenschwäche entgegenwirken.

#3 Harninkontinenz durch langes Stehen

Stehst du in deinem Beruf lange stehen müssen, dann solltest du vorsichtig sein. Durch langes Stehen wird die Beckenbodenmuskulatur geschwächt und es kann zur Harninkontinenz kommen. Versuche daher dich öfter hinzusetzten und stärke deinen Beckenboden zusätzlich mit Sport!

Beckenbodentraining zur Prävention von Harninkontinenz

Sowieso geht die Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit der Beckenbodenmuskulatur ohne gezielte Kräftigung nach und nach zur Neige. Deswegen lohnt es sich auch ohne Anzeichen von Harninkontinenz gezielt seinen Beckenboden zu trainieren!

 

Hier sind zwei einfache Übungen die dir dabei helfen:

1. Beckenboden trainieren

Lege dich bequem auf den Rücken. Beine ausstrecken und die Füße überkreuzen. Spanne nun den Beckenboden an und atme tief ein. Gleichzeitig hebst du den Unterbauch leicht von Boden ab.  Senk den Unterbauch wieder ab und atme dabei aus. Dabei spannst du die Beine an und drückst die Fußaußenseiten gegeneinander.

 

2. Beckenbodenübungen

Stell dich locker mit leicht gespreizten Beinen hin. Die Knie dürfen dabei leicht gebeugt sein. Lege nun beide Hände auf die Pobacken. Ziehe nun deinen Beckenboden nach oben und innen. Kontrolliere dabei mit deinen Händen, ob du die Gesäßmuskeln lockerlässt.

Nun kannst du die Harninkontinenz erfolgreich vorbeugen oder bekämpfen!