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Das machen viele Männer wirklich beim Masturbieren

Mehr als „Mütze-Glatze“

© Unsplash/ Scott Sanker
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Das machen viele Männer wirklich beim Masturbieren

Mehr als „Mütze-Glatze“

Der Mann – das unbekannte Wesen. Während Frauen natürlich sehr genau wissen, wie weibliche Masturbation abläuft, rankt sich um das, was die Männerwelt mit sich und ihrem „besten Stück“ anstellt, immer noch ein Berg von Mythen – selbst bei Pärchen, die sich schon seeehr aneinander gewöhnt haben. Du wolltest schon immer wissen, wie Mann Hand an sich legt? Dann bist du hier genau richtig.

#1 Sie nutzen wirklich Socken

Die halbe Welt hat sich vor 21 Jahren kaputtgelacht, als im Teenie-Komödienklassiker „American Pie“ Charakter Jim es sich zu einem geblurrten, weil übers codierte Kabelfernsehen laufenden, Porno gutgehen ließ. Das Lachen wurde noch lauter, als man sehen konnte, dass Jims Dödel in einer schneeweißen Tennissocke steckte, während seine Eltern unangekündigt ins Zimmer platzten.

Die Betonung liegt allerdings auf „die halbe Welt“, die lachte – die andere, die männliche, verkniff es sich, sie konnte sich bestens in die Situation hineinversetzen. Doch warum bloß masturbieren Männer mit übergestülpter Socke? Es ist simpel: Pragmatismus. Je nach Mann, Abstand zur letzten Session usw. kann Sperma a) verdammt weit spritzen und b) in ziemlichen Mengen rauskommen.

Die (hoffentlich frischgewaschene) Socke ist weniger auffällig und aufwendig als ein Kondom, außerdem landet die weiße Schmiere unsichtbar darin – deshalb auch die weiße Tennissocke – und man kann durch einen Wurf in die Waschmaschine alle Spuren beseitigen.

#2 Sie haben alle schon mal gekostet

Hast du schon mal zugelassen, dass ein Mann in deinem Mund kam und dich ob des oft zweifelhaften Geschmacks gefragt, ob Männer das auch zulassen/wollen/fordern würden, wenn sie wüssten, wie Sperma schmeckt? Dann sitzt du vermutlich einem Denkfehler auf – sehr viele Kerle wissen sehr genau, wie ihr „Cum“ (so die englische Porno-Bezeichnung) schmeckt. Warum? Weil sie neugierig sind.

Im Leben eines jeden Mannes kommt die Masturbations-Session, in der die Soße auf seinem Bauch landet. Wenn die Neugierde dann größer ist als die Abneigung gegenüber Körperflüssigkeiten, wird der Finger reingestippt und in den Mund gesteckt – bloß geben das die allerwenigsten Kerle zu.

#3 Sie machen es sich zu Sachen, die sie mit echten Frauen nie tun würden

Du stellst dir beim Masturbieren guten Sex vor oder schaust „normale“ Pornos und glaubst, bei Kerlen wäre das ähnlich? Nein, stimmt oftmals nicht. Denn Männer masturbieren deutlich häufiger als Frauen. Bedeutet: Normale Pornos bzw. Fantasien tun es irgendwann nicht mehr.

Dann wird „die Dosis erhöht“. Nach wie vor greifen viele Männer dann zum Telefonhörer, kommen mit Taschengeldladies zum Höhepunkt, schauen sich Pornos mit Inhalten an, die auf unsereins heftig wirken oder lesen Online-Sexgeschichten mit nicht minder hartem Inhalt.

Das mit den Pornos sehen viele Experten zumindest kritisch: Sie sehen die Gefahr, darüber abzustumpfen. Allerdings zeigt sich auch, dass eine Majorität der Männer sehr wohl zwischen „Wichsfantasie“ und realem Sex unterscheiden kann – sie masturbieren vielleicht zu einer Szene, in der eine Frau sich beispielsweise einen übermenschlich großen Dildo in Vagina oder Anus schiebt, würden sowas aber bei einem „echten“ Partner nie verlangen – oder auch nur scharf finden.

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#4 Sie sehen Masturbation häufig als Nebenbei-Handlung

Viele Frauen masturbieren in Form einer „Session“: Kein Zeitdruck, keine zu erwartenden Störungen. Gemütlich machen, echtes oder Kopfkino einschalten und sich langsam die Erregungskurve hinaufstreicheln.

Zugegeben, es gibt Männer, die machen es genauso. Da dauert das Masturbieren ebenfalls 15 bis 30 Minuten. Aber: Viel mehr Kerle gehen die Ein-Mann-Nummer wesentlich schneller, niedrigschwelliger an.

Nichts zu tun? Fünf Minuten Zeit? Let’s go! Für viele Männer hat das Masturbieren viel mehr den Charakter eines spontanen Quickies. Da ist auch der Ort reichlich egal, solange halbwegs sichergestellt ist, dass man nicht erwischt wird. Im Auto haben es sich ebenso viele Männer gemacht wie auf der Arbeits-Toilette, irgendwo in der Natur oder an ähnlichen Orten.

Da verwundert es irgendwie auch nicht, dass Männer im Schnitt schon nach drei Minuten kommen – sicherlich ein abstruseres Beispiel für die Ei-Henne-Problematik: Masturbieren sie so spontan, weil sie so schnell kommen oder kommen sie so schnell, weil sie so spontan masturbieren?

#5 Sehr viele sind Po-Curious

Viele Leserinnen dürften schon mal einen Mann getroffen haben, der die rückständige Ansicht pflegt, dass ausschließlich queere Männer Freude am Analen hätten – Unnötige Macho-Sprüche wie „mein Arsch bleibt Jungfrau“ stammen aus exakt dieser Klientel.

Bloß: Sehr viele Typen, die sowas von sich behaupten, lügen wie gedruckt. Denn vollkommen ungeachtet der sexuellen Orientierung hat eine Majorität ziemlich einschlägige Erfahrungen damit, zu masturbieren und dabei vom Finger bis zum Toy irgendwas im Po stecken zu haben – surprise, weil es sich ungeachtet der sexuellen Orientierung gut anfühlt, weil jeder Mann eine Prostata hat, die auf solche Reize gut reagiert.

Abermals sorgt Neugierde für die ersten Versuche, nicht wenige bleiben dabei, würden es aber, ähnlich zum „Geschmackstest“, niemals offen zugeben.

#6 Viele haben schon mit mehreren masturbiert

Sicherlich kennst du das Klischee, das viele Männer über Frauen hegen. Das, wonach viele von uns eine latent bisexuelle Ader haben und zumindest schon mal mit einer Freundin masturbiert haben. Falls du dich immer schon gefragt hast, warum Männer so denken, hier die Antworten:

  1. Sie haben es in Pornos gelernt, wo die „Beste Freundinnen entdecken, dass sie scharf aufeinander sind“-Szene zu den Klassikern gehört und übertragen es auf die Realität.
  2. Wunschdenken, weil sie es heiß finden.

Typischerweise empfinden die Männer, die das scharf finden, oft das Gegenteil bei der Vorstellung gemeinsamen männlichen Masturbierens – behaupten sie zumindest.

Dazu möchten wir deinen Blick auf eine schon etwas ältere Statistik von 2015 richten: 13 Prozent, sowohl der Frauen wie Männer, haben gleichgeschlechtlich sexuelle Erfahrungen. Also schon mal nichts mit den viel mehr Bi-Frauen.

Darüber lässt sich aber auch noch eine weitere Tatsache nachweisen: Viele Männer haben schon mal mit anderen Typen zusammen masturbiert. Zwar jeder für sich, aber trotzdem dicht beieinander. Vor allem bei jüngeren Kerlen kommt das oft vor. Allerdings: Das sogenannte „Kekswichsen“, wie es in der 2000er Dramedy „Crazy“ einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde, gehört eher ins Reich der Urban Myths.

#7 Sie alle kennen den „Hose-Runter-Lauf“

Sicherlich kannst du dir denken, dass nicht jeder Mann zum Masturbieren immer Socken nimmt. Allerdings darfst du dir sicher sein, dass jeder schon mal in dieser Situation war: Man wird scharf, macht es sich und stellt mittendrin fest, dass es nirgendwo in greifbarer Nähe irgendwas gibt, womit man das Sperma auffangen/abwischen kann.

Und jeder Kerl hat dann trotzdem schon mal weitergemacht, ist in seine Hand gekommen und dann in ziemlich ulkiger Pose:

  • Hose und Unterhose zwischen den Knöcheln,
  • Körper leicht nach vorn geneigt,
  • Hand mit der Sperma-gefüllten Handfläche nach oben unter die Eichel haltend, in Richtung des nächsten Waschbeckens gestolpert, um das Zeug abzuwaschen.

Quellen