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Makellose Haut: Mit diesen Pflegetipps haben Hautirritationen keine Chance!

So beugst du vor

Seidenweiche Haut ist der Traum vieler Frauen – der jedoch von einer Rasur schnell zerstört werden kann. Um Hautirritationen vorzubeugen, empfiehlt sich eine schonende Hautpflege.
Seidenweiche Haut ist der Traum vieler Frauen – der jedoch von einer Rasur schnell zerstört werden kann. Um Hautirritationen vorzubeugen, empfiehlt sich eine schonende Hautpflege.
© ivanovgood CCO / Pixabay
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Makellose Haut: Mit diesen Pflegetipps haben Hautirritationen keine Chance!

So beugst du vor

Reinigen, pflegen und schminken – unsere Haut macht im Laufe unseres Lebens viel mit. Dabei ist es nicht so leicht, die richtigen Produkte für die Hautpflege zu finden. Selbst wer seinen Körper gut kennt, kann bei einer Neuanschaffung danebengreifen. Die Folgen sind Hautspannungen und Irritationen in Form von Juckreiz, Ausschlag und Rötungen. Damit diese das ebenmäßige Hautbild nicht beeinträchtigen, helfen feuchtigkeitsspendende und beruhigende Pflegemittel.

Rote Hautstellen nach der Rasur – ein Ärgernis für Männer und Frauen

Männer wissen um das unangenehme Gefühl von Hautausschlag nach der Rasur. Doch auch Frauen bleiben davon nicht verschont. Ist die Haut beim Rasieren zu trocken oder der Rasierer zu stumpf, sind unliebsame rote Punkte und Knospen die Folge. Mit einem guten Epilierer lässt sich das Problem umgehen. Auch die richtigen Pflegeprodukte schaffen Abhilfe, damit Hautirritationen der Vergangenheit angehören. Bevor Betroffene diesen den Kampf ansagen, ist es hilfreich, sich über den Ursprung dieser Pusteln zu informieren.

INFO: Hautrötungen nach dem Rasieren entstehen, wenn sich die Poren und Haarfollikel öffnen und Bakterien Einzug halten. Diese nennen sich gelbe Staphylokokken. Dringen sie in die Haarwurzeln vor, entstehen auf der Haut rote Punkte, die eine Art Warnsignal darstellen. Sie zeigen an, dass die empfindliche Hautschicht einer Behandlung bedarf. Tritt dieser Zustand bei Männern im Gesicht auf, wird er auch als Bart-Pest bezeichnet.

Wo entstehen Hautirritationen nach der Rasur und wie machen sie sich bemerkbar?

Wer Härchen von seinem Körper entfernt, muss vorwiegend an empfindlichen oder trockenen Hautstellen mit Irritationen rechnen. Diese zeigen sich beispielsweise:

  • unter den Achseln,
  • an den Schienbeinen,
  • in der Bikinizone und
  • im Gesicht.

Bei Männern treten die roten Pünktchen vorrangig an den Wangen und im Halsbereich auf. Frauen haben an den Beinen und im Intimbereich darunter zu leiden. Neben den unansehnlichen Pünktchen macht ein anhaltender Juckreiz ihnen das Leben schwer. Ist die Haut besonders dünn – beispielsweise an den Schienbeinen – kann sich das Risiko für diese Hautreizung verstärken. Da die Haut weniger Feuchtigkeit speichern kann, ist sie empfänglicher für den Bakterienbefall. Bilden sich rote Punkte und Knospen, braucht die Epidermis Zeit, um sich zu regenerieren. Entzündungshemmende Lotionen können helfen, die Heilung zu unterstützen und den Juckreiz zu lindern, bis die Härchen wieder aus den Follikeln herausgewachsenen sind.

Wie können Frauen irritierter Haut vorbeugen?

Die Mehrzahl der Frauen folgt dem Trend und entfernt unerwünschte Härchen an den Beinen und im Intimbereich. Viele leiden regelmäßig nach der Rasur unter einem heftig juckenden Ausschlag, der aus der ebenmäßigen Hautpartie eine rote „Kraterlandschaft“ macht. Diese Hautirritation fühlt sich nicht nur unangenehm an – sie beeinträchtigt auch die Attraktivität. Wer beispielsweise bei einem Date oder am Strand Bein zeigen möchte, geniert sich leicht für die unliebsamen Pusteln.

Um Rötungen und eingewachsenen Haaren vorzubeugen, kann es zunächst sinnvoll sein, ein After-Shave-Gel zu besorgen. Hierbei handelt es sich um schonende Lotionen auf Basis von Wasser, Kamille oder Aloe-Vera. Sie wirken entzündungshemmend und beruhigen gereizte Haut. Werden sie nach dem Rasieren auf die behandelten Hautstellen aufgetragen, kann Hautirritationen effektiv vorgebeugt werden.

TIPP: Damit die Haut beim Rasieren keinen „Trockenausschlag“ bekommt, lohnt sich die Rasur unter der Dusche oder in der Badewanne. Das warme Wasser macht die Epidermis geschmeidig und wirkt wie ein Rasiergel. Eine antiseptische Lotion kann zusätzlich dem Eindringen von Bakterien entgegenwirken und dementsprechend das Risiko von Reizungen und Rötungen senken.

Wer beim Rasieren oder Epilieren auf Öle oder Rasiergels gesetzt, ist mit Produkten mit natürlichen Inhaltsstoffen gut beraten. Vorwiegend in der empfindlichen Bikinizone haben Waschgels mit Alkohol oder anderen aggressiven Inhaltsstoffen nichts zu suchen. Die bessere Alternativ besteht in Feuchtigkeitsgels mit nährstoffreichen Kräutern oder auf Wasserbasis. Auch reichhaltige Öle sind eine Wohltat für die Haut. Herrscht bei sensibler Haut Unsicherheit, welche Pflegeprodukte geeignet sind, können Betroffene einen Blick in die Kinderabteilung werfen. Hautcreme für Babys ist frei von reizenden Inhaltsstoffen und kann auch erwachsene Haut mit Feuchtigkeit versorgen.

Oftmals wird die Hautreizung nach dem Rasieren durch eine stumpfe Klinge ausgelöst. Ebenso kann es vorkommen, dass sich auf das Rasierklinge Bakterien und Fremdkörper sammeln, die beim Wiederverwenden auf die Haut und in offene Poren gelangen. Wer unter empfindlicher Haut leidet, sollte bei jeder Rasur zu einem scharfen Rasierer greifen. Sinnvoll sind Modelle mit beweglichem Kopf, da mit diesen alle Hautstellen erreicht werden können.

Nach dem Rasieren ist es wichtig, lose Härchen und Pflegeprodukte mit lauwarmem Wasser von der Haut abzuspülen. Wird dabei etwas übersehen, können sich Bakterien sammeln und erneut Ausschlag auslösen. Zudem sollte bedacht werden, dass haarlose Haut vorwiegend in der warmen Jahreszeit leichter schwitzt. Eine intensive Reinigung mit schonenden Reinigungstüchern im Intimbereich schützt im Sommer vor Hautreizungen.

Die häufigsten Hautirritationen bei Frauen und ihre Lösung

Hautirritationen treten nicht nur nach der Rasur auf. Auch eine unzureichende Hautpflege, fehlende Feuchtigkeit oder die falschen Pflegeprodukte können die Reizungen auslösen. Eine häufige Ursache für lästige Pickel und Ausschlag ist beispielsweise unregelmäßiges oder falsches Abschminken. Wer abends auf Abschminktücher oder waschbare Pads verzichtet und geschminkt zu Bett geht, schläft mit verschlossenen Poren. Diese bilden den besten Nährboden für Bakterien. Aber auch Frauen, die ihre Gesichtshaut mit kratzigen Handtüchern traktieren, müssen mit einer verstärkten Pickelbildung rechnen. Was gegen die Hautirritationen hilft, zeigt die folgende Tabelle:

Problem Entstehung Lösung
Pickel durch unzureichende Hautpflege,

durch zu reichhaltige Pflegeprodukte,

durch Verunreinigungen an den Schminkutensilien,

durch Bakterien in Cremes

Poren mit einem Anti-Blemish-Gesichtswasser von Talg, Schweiß und Schminkrückständen befreien,

Verwendung ölfreier Treatments und Foundations,

mattierende Mineralpuder, die die Haut nicht belasten,

Gesichtscremes vor Gebrauch auf Inhaltsstoffe testen

trockene Haut durch zu wenig Feuchtigkeitscreme,

durch falsche Pflegeprodukte,

durch den ungeschützten Aufenthalt in der Sonne,

durch zunehmendes Alter

Verwendung einer reichhaltigen Tagespflege,

bei Bedarf Anwendung feuchtigkeitsspendender Gesichtssprays für eine schnelle Linderung,

gelegentliche Feuchtigkeitsmasken aus Jogurt und Gurken

Ausschlag durch aggressive Pflegeprodukte,

durch Make-up mit alkoholischen Bestandteilen,

durch Duft- und Konservierungsstoffe,

durch Farbpigmente in Puder oder Foundation

schonende Hautreinigung mit hautberuhigendem Gesichtswasser (beispielsweise mit Kamille oder Hamamelis),

Verwendung von kühlendem Aloe-Vera-Gel auf Gesicht und Körper,

Auftragen von Vaseline auf besonders empfindliche Hautstellen wie Lippen- und Augenwinkel