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Shampoo selber machen für jeden Haartyp

Verleihe deinem Haar neuen Glanz!

Shampoo selber machen ist gar nicht schwer - und hat einige Vorteile.
Shampoo selber machen ist gar nicht schwer - und hat einige Vorteile.
© Tim Mossholder via Unsplash
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Shampoo selber machen für jeden Haartyp

Verleihe deinem Haar neuen Glanz!

Shampoo selber machen lohnt sich! Zwar ist die Auswahl an Shampoos im Laden riesig – doch wenn man sich die Inhaltsstoffe ansieht, stellt man fest, dass die meisten aus purer Chemie bestehen. Sie enthalten Silikone, Mikroplastik oder Sulfate, von denen man übrigens immer noch nicht genau weiß, wie sie sich auf unseren Körper auswirken. Alle diese Inhaltsstoffe können sich auf die Haare und die Kopfhaut legen und sogar zum Haarverlust führen oder die Umwelt schädigen. Damit das nicht passiert, raten wir dir dein Shampoo selber zu machen. Wir verraten dir die perfekte Basis für dein DIY-Shampoo und haben die besten Empfehlungen für jeden Haartyp Wie das geht, erfährst du hier!

Diese Vorteile hat das Shampoo selber machen

In der Drogerie gibt es für jeden Haartyp das optimale Shampoo: Für dünnes, strapaziertes, gefärbtes, braunes, blondes Haar und so weiter – die Liste ist lang. Viele lassen sich durch die Effekte, die diese Shampoos mit sich bringen sollen, um den Finger wickeln und kaufen es. Doch wenige Frauen bedenken, dass die Inhaltsstoffe meistens nicht gut für ihre Haare sind. Dazu gehören vor allem Stoffe wie Formaldehyd, Parabene und Silikone, die sich über deine Kopfhaut ziehen und so in deinen Körper gelangen.

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Doch brauchen wir diese Stoffe wirklich? Die Antwort ist: Nein! Deswegen bietet es sich an dein Shampoo selber zu machen, denn nur so weißt du ganz genau, was es enthält. DIY Shampoo eignet sich – je nachdem, was sie enthalten – für alle Haartypen. Shampoo selber herstellen hat für deine Haare und Kopfhaut viele positive Effekte. Denn im Gegensatz zum herkömmlichen gekauften Shampoo lässt es deine Kopfhaut atmen, pflegt trotzdem ausreichend deine Haare und nährt sie mit wichtigen Stoffen. Du brauchst bei selbst gemachtem Shampoo keine Angst zu haben, dass Schmutz nicht richtig entfernt wird. Es entfernt zuverlässig und sanft Rückstände und verleiht deiner Haarpracht wunderbaren Glanz.

Shampoo selber machen: Das ist deine Basis

Für alle selbst gemachten Shampoos kannst du die gleiche Basis verwenden, die für eine gute und angenehm schaumige Konsistenz sorgt. Fürs Shampoo selber machen benötigst du also zunächst Folgendes:

Materialliste:
  • 30 g Kernseife
  • einen Küchenhobel oder Käsereibe
  • 250 ml Wasser
  • einen Topf
  • Wiege dir 30 Gramm Kernseife ab und reibe sie in die Schüssel
  • Fülle als Nächstes 100 ml Wasser hinein
  • Erwärme das Gemisch langsam in einem Wasserbad und gebe, wenn die Kernseife erwärmt ist, noch weitere 150 Milliliter Wasser dazu.
  • Wenn sich die Seife aufgelöst hat und deine homogene Paste hast, ist deine Basis fertig

Shampoo selber machen – So einfach geht’s

Kommen wir nun zu den weiteren Zutaten, die dein Haar zu einer glänzenden Pracht machen können. Je nachdem, welchen Haartyp du hast, können die die folgenden Shampoo-Rezepte helfen.

Shampoo für fettiges Haar

Wenn du dein Shampoo selber machen willst und du oft einen fettigen Ansatz hast, kann dir dieses Rezept helfen:

Materialliste:
  • 100 g frischen Rosmarin
  • 100 ml Shampoo Basis (Siehe oben)
  • 4 Tropfen Thymian Öl
  • 1/2 TL Vitamin E Öl

Um die wohltuenden Wirkstoffe aus dem Rosmarin zu lösen, muss der Rosmarin gehackt und anschließend mit heißem Wasser übergossen werden. Lasse das Ganze einfach über Nach ziehen. Mische am nächsten Tag Shampoo-Basis, Rosmarin Sud und Thymian Öl miteinander und fülle dein DIY-Shampoo in eine gut desinfizierte Glasflasche.
Der Rosmarin in deinem Selbst gemachten Shampoo wirkt antibakteriell und pflegt deine Kopfhaut. Das Thymian Öl sorgt dafür, dass die Fettproduktion reguliert wird und reinigt dein Haar auf natürliche Weise.
Das Vitamin E Öl pflegt dein Haar und macht dein Shampoo außerdem haltbarer

Shampoo selber machen für trockenes oder gefärbtes Haar

Trockenes und behandeltes Haar braucht viel Feuchtigkeit und Pflege. Das solltest du auch beim Shampoo selber machen beachten. Ist dein Haar geschädigt, kann ein Shampoo das nicht rückgängig machen, doch als Prävention eignet es sich allemal. Für das Shampoo benötigst du Folgendes:

Materialliste:
  • 100 ml Basis Shampoo
  • 100 ml Kokosmilch
  • 1 TL Kokosöl
  • 1 TL Honig

Ganz einfach alle Zutaten vermischen und auf das Nasse Haar geben. Gut einmassieren, kurz einziehen lassen und ordentlich auswaschen. Das Auswaschen ist sehr wichtig, da dein Haar sonst durch dein selbst gemachtes Shampoo schnell strähnig aussehen können.

Shampoo selber machen für feines Haar

Plattes, kraftloses Haar kann eine lästige Angelegenheit sein. Keine Frisur gelingt und wenn man nicht jeden Tag wäscht fehlt jegliches Volumen. Aber auch für dieses Problem kannst du dein Shampoo selber machen. Alles was du brauchst, findest du hier:

Materialliste:
  • 100 ml Basis Shampoo
  • 3 EL Rizinusöl
  • 1 EL Meersalz

Zutaten mixen und im Haar einmassieren und nach kurzer Einwirkzeit ausspülen. Rizinusöl wird nachgesagt, dass es zu einen das Haarwachstum anregen soll und nicht nur das: es soll das Haar auch kräftiger werden lassen. Eine perfekte Zutat also fürs Shampoo selber machen für feines Haar. Salz verleiht dem Haar Struktur und raut es ein wenig auf. So kommt automatisch etwas mehr Volumen in die Mähne und Frisuren lassen sich einfacher stylen.

Shampoo selber machen für schuppiges Haar

Vor allem wenn’s kalt wird, fängt die Kopfhaut gerne zu jucken an und schuppt sich. Mach dein Shampoo selber und bekomme das Rieseln auf natürliche Weise in den Griff. Das benötigst du:

Materialliste:
  • 100 ml Basis Shampoo
  • 10 Tropfen Teebaumöl

Einfach die beiden Zutaten zusammen mixen und schon kann es losgehen. Waschen, einwirken lassen und ausspülen. So einfach kann man Schuppen loswerden. Das Teebaumöl ist hier die Wunderwaffe beim Shampoo selber machen. Es wirkt antiseptisch, beruhigend und bringt den Feuchtigkeitshaushalt der Kopfhaut wieder in Balance.

Auf was sollte ich beim Shampoo selber machen achten & Tipps und Tricks

Wenn du ätherische Öle für dein Shampoo verwendest, ist immer etwas Vorsicht geboten. Denn die Öle sind sehr hoch konzentriert und können bei einer Überdosierung zu Reizungen der Kopfhaut führen. Daher lieber immer erst einmal kleinere Mengen zugeben und dann steigern, falls nötig.

Wenn du beginnst ein selbst gemachtes Shampoo zu verwenden, kann es sein, dass sich dein Haar erst einmal rauer und wuscheliger anfühlen. Dieser Eindruck entsteht oft, wenn man vorher ein Shampoo mit Silikonen verwendet hat. Die Silikone legen sich um dein Haar und lassen es geschmeidiger und weicher erscheinen. Werden sie nach und nach rausgewaschen, wirst du deine Haare womöglich als struppiger empfinden.

Auch einen Conditioner kannst du dir ganz einfach selber zaubern. Dafür benötigst du lediglich Wasser und Apfelessig. Für die sogenannte saure Rinse mischt du etwa 4 EL Apfelessig mit einem Liter kaltem Wasser. Übergieße dein Haar mit der Rinse und wasche es danach nicht aus. Zunächst wird ein leichter Essiggeruch vorhanden sein, der verschwindet aber aller spätestens nach dem Trocknen der Haare.

Quellen