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Zyste in der Brust – wie du sie erkennst und was Brustzysten bedeuten

Nicht unbedingt ein Grund zur Sorge

Eine Zyste in der Brust ist  nicht unbedingt ein Grund zur Sorge!
Eine Zyste in der Brust ist nicht unbedingt ein Grund zur Sorge!
© Bigstock/ mikeosphoto
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Zyste in der Brust – wie du sie erkennst und was Brustzysten bedeuten

Nicht unbedingt ein Grund zur Sorge

Wenn du beim Abtasten der Brust eine Verhärtung bemerkst, ist die Angst oft groß – könnte es ein Anzeichen für Brustkrebs sein? Oft handelt es sich bei den Verhärtungen aber nicht um Knoten, sondern um eine Zyste in der Brust. Hier liest du, wie Brustzysten entstehen, wie du sie bemerkst und, wie eine Brustzyste behandelt wird.

In diesem Artikel:

Was ist eine Brustzyste?

Eine Zyste ist eine Blase, die mit Flüssigkeit gefüllt ist. Zysten können sich in ziemlich jeder Körperregion bilden – also auch in der Brust. Eine Zyste in der Brust ist eine gutartige Brusterkrankung. Brustzysten erhöhen außerdem das Brustkrebsrisiko nicht!

Wie entsteht eine Zyste in der Brust

Brustzysten können verschiedene Ursachen haben. Sie können zum Beispiel angeboren oder genetisch bedingt sein. Hormonelle Veränderungen können auch dazu beitragen. Auch eine Verstopfung von sogenannten Drüsenläppchen kann eine Zyste in der Brust begünstigen.

Vor allem in den Wechseljahren können Veränderungen im Brustdrüsengewebe (Mastopathie) auch zu Zysten in der Brust führen. Deswegen sind viele Frauen zwischen 40 und 55 Jahren vor betroffen.

Laut Mary Ann Kosir von der Wayne State University School of Medicine kommen Zysten in der Brust bei vielen Frauen vor. Dabei können sich vereinzelte Zysten bilden – oder viele Zysten auf einmal.

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Mögliche Symptome einer Zyste in der Brust

Brustzysten lösen in vielen Fällen keine Symptome aus – sie werden eher zufällig beim Abtasten im Rahmen der Brustkrebsvorsorge erkannt. Meist wird die Brustzyste erkannt, wenn sie noch klein und nicht schmerzhaft ist. Wird sie größer, kann es aber durch den Druck auf das umliegende Gewebe zu Schmerzen kommen.

Ungewöhnlicher Ausfluss aus der Brustwarze oder ein Jucken der Brust kann auch auf eine Zyste hinweisen. Da es aber auch ein Warnzeichen von Brustkrebs oder anderen Erkrankungen sein kann, solltest du solche Symptome immer von deinem Frauenarzt abklären lassen.

Damit eine Zyste in der Brust gar nicht erst unangenehme Symptome auslösen kann, solltest du regelmäßig deine Brust abtasten – so erkennst du Veränderungen schnell! Solltest du beim Abtasten einen Knoten in der Brust feststellen, musst du nicht sofort panisch werden. Ob es eine harmlose Veränderung oder eine bedenkliche Erkrankung ist, kann nur dein Arzt beurteilen!

Zyste in der Brust: Behandlung

Ob eine Brustzyste behandelt werden muss, ist abhängig von Größe und anderen Symptomen. Die gute Nachricht: Eine Zyste in der Brust kann sich auch von ganz allein zurückbilden.

Trotzdem sollte die Zyste von einem Arzt überwacht werden. Meistens wird sie dann in regelmäßigen Abständen per Ultraschall kontrolliert – so erkennt dein Arzt, ob sie sich zurückbildet oder eventuell größer wird.

Wächst die Zyste und es kommen Schmerzen dazu, ist eine Behandlung sinnvoll. Laut dem Berufsverband der Frauenärzte e.V. werden große Zysten punktiert und entleert. Das nimmt den Druck! „Nach dem Entleeren der Zyste wird diese anschließend meist mit Luft befüllt, woraufhin die leere Zystenhülle narbig verkleben soll. Diese Maßnahme verhindert eine erneute Flüssigkeitsansammlung in der Zyste.“

In sehr seltenen Fällen kann eine Zyste in der Brust auch eine Operation erfordern. Wenn die Zyste sich immer wieder füllt oder ein erhöhtes Risiko einer bösartigen Entwicklung besteht, wird die Zyste entfernt.

Kann eine Brustzyste gefährlich werden?

Im Normalfall kommt es bei einer Zyste in der Brust nicht zu Komplikationen. Jedoch kann eine Zyste auch platzen – das ist meist mit starken Schmerzen verbunden. Sollte die Brustzyste platzen, kann es zu einer Blutung ins Brustinnere kommen. Diese kann im schlimmsten Fall lebensbedrohlich sein.

Innerhalb der Zyste können sich in seltenen Fällen auch bösartige Zellen entwickeln. Bösartige Zellen können dann durch Blutungen in den Brust- und Bauchraum streuen. Damit breiten sich die bösartigen Zellen im Körper aus.

In sehr seltenen Fällen kann es auch zu einer Stieldrehung der Zyste kommen. Dabei dreht sich die Brustzyste um die eigene Achse und kann zuführende Blutgefäße abdrücken. Symptome sind Kreislaufbeschwerden, innere Blutungen oder sogar Kreislaufversagen.

Wann muss ich zum Arzt gehen?

Grundsätzlich gilt: Falls du Veränderungen in der Brust feststellst, solltest du immer zum Arzt gehen. Durch das bloße Abtasten kannst du nicht zwischen Verhärtungen, Knoten und Brustzysten unterscheiden. Auch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Frauenarzt sind deshalb wichtig.

Kann ich einer Zyste in der Brust vorbeugen?

Nein. Was du aber tun kannst, ist deine Brust regelmäßig abzutasten. So erkennst du Verhärtungen und Knoten in deiner Brust eher und kannst sie von einem Arzt untersuchen lassen. Integriere das Brust abtasten doch einfach in deinen Tagesablauf – zum Beispiel beim Duschen oder bevor du deinen Schlafanzug anziehst.

Quellen